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Entscheidungen im Halbwochentakt: VfL Oldenburg am Samstag in Leverkusen
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Der VfL Oldenburg mit Wiebke Kethorn (Mitte) gewann sein Heimspiel gegen Leverkusen (rote Trikots) nach einem 11:15-Halbzeit-Rückstand mit 32:25. (Foto: VfL Oldenburg)
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Für die besten Handballmannschaften Deutschlands beginnt ab dem kommenden Wochenende die wichtigste Saisonphase. Bis Mitte Mai stehen in Meisterschaft und DHB-Pokal Entscheidungen im Halbwochentakt an. Der VfL Oldenburg ist wie der Buxtehuder SV, HC Leipzig und Bayer Leverkusen noch in beiden Wettbewerben vertreten. Am kommenden Samstag (21.4.2012, 15 Uhr) tritt der Hauptrunden-Vierte im Playoff-Viertelfinale in Leverkusen an. Am Mittwoch, 25. April (19 Uhr, EWE ARENA) steigt das Rückspiel in Oldenburg. Drei Tage später wird beim Final Four in Göppingen zwischen dem VfL und Leipzig der erste Teilnehmer des tags darauf stattfindenden Pokalendspiels gesucht.
Mit der Pokal-Endrunde will sich Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki aber noch nicht beschäftigen: „Für mich ist nur der nächste Gegner wichtig. Ich beschäftige mich keine einzige Minute mit Leipzig“, sagt er: „Erst wenn die Partien gegen Leverkusen vorbei sind, weiß ich, worauf wir uns in Göppingen konzentrieren müssen.“
Duelle zwischen Oldenburg und dem Tabellenfünften Leverkusen gab es in den vergangenen Jahren zuhauf. Schon 2010 und 2011 traten beide in den Playoffs gegeneinander an: 2010 erreichten die „Elfen“ nach zwei Siegen das Finale, 2011 der VfL die Vorschlussrunde. Dabei sah es vor einem Jahr schon fast nach einem erneuten Ausscheiden aus: Oldenburg verlor das Hinspiel mit 27:29, fuhr vier Tage später als krasser Außenseiter zum Rückspiel, zeigte dort aber eine seiner besten Spiele einer ohnehin schon guten Saison und siegte mit 27:24. Ausgeglichen verlief auch die aktuelle Saisonbilanz: In eigener Halle siegte Leverkusen mit 31:26. Oldenburg gewann sein Heimspiel mit 32:25.
Krowicki hält eine knappe Entscheidung wie 2011, als Marlene Zapf mit dem letzten Wurf des Spiels Bayer doch noch fast ins Viertelfinale geworfen hätte, für möglich, sogar für wahrscheinlich: „Es könnten wieder Kleinigkeiten entscheiden. Unser Ziel ist aber das Halbfinale.“ Dieses würde in der Woche nach dem Final Four, voraussichtlich am 3. Mai, mit dem Hinspiel beginnen. Am Wochenende danach findet bereits die entscheidende zweite Partie statt
Die personelle Situation in Oldenburg sieht eher positiv aus. Rechtsaußen Jenny Winter (23) will am morgigen Freitag (20.4.) nach ihrer am Dienstag erlittenen Bänderdehnung wieder „locker“ (Krowicki) ins Training einsteigen und wird im Hinspiel wohl dabei sein. Die sportliche Entwicklung der letztjährigen Drittligaspielerin hatte Krowicki erst nach dem letzten Hauptrundenspiel am vergangenen Sonntag gegen die HSG Bad Wildungen (28:19) gelobt.
Auf der Geschäftsstelle des VfL laufen derzeit die Vorbereitungen für das Rückspiel am Mittwoch. „Wir rechnen wieder mit vielen Zuschauern“, sagt VfL-Marketingleiter Stefan Eickelmann. Frisch sind noch die Erfahrungen vom mit 2200 Zuschauern ausverkauften Heimspiel gegen Buxtehude am 1. April (25:32). Vor den Tageskassen an der EWE ARENA hatten sich lange Schlangen gebildet. „Wir raten dringend dazu, sich Tickets im Vorverkauf zu besorgen“, sagt Eickelmann. Die Tickets sind online über den Ticketshop auf der VfL-Homepage sowie an allen Vorverkaufsstellen und in den Bussen der VWG erhältlich. Die Eintrittskarten gelten auch als Busticket. Das Spiel beginnt um 19 Uhr.
Ole Rosenbohm / Presse VfL Oldenburg - 19.04.2012 |