Angie Geschke verlässt den VfL Oldenburg
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Angie Geschke (Foto: VfL Oldenburg)
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Handball-Nationalspielerin Angie Geschke wird den deutschen Pokalsieger VfL Oldenburg zum Ende dieses Monats verlassen. Das gab der Verein am heutigen Mittwoch, 20.06.2012, bekannt.
Geschke kam 2008 vom dänischen Spitzenklub Randers HK zum VfL und spielte sofort eine dominierende Rolle im Rückraum des Bundesligisten. Ihre Tore, ihr von vielen Experten bewundertes Zusammenspiel mit den Mitspielerinnen und ihre Antizipationsfähigkeit in der Abwehr verschafften ihr seit diesem Jahr auch eine zweite Karriere in der deutschen Nationalmannschaft. Mit dem VfL gewann sie 2009 und 2012 den DHB-Pokal, 2009 den deutschen Supercup und erreichte zwei Halbfinals in Europapokalen.
Bis zuletzt hatte man beim VfL gehofft, dass Angie Geschke das unterbreitete Vetragsangebot annimmt. Leider kam heute die Absage.
Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH: „Wir bedauern Angies Entschluss außerordentlich. Wir waren bis gestern ganz zuversichtlich, dass es zu einer Vertragsverlängerung kommen wird. Aus diesem Grunde sind wir auch nicht tätig geworden und haben bisher nicht nach einer Alternative Ausschau gehalten. Falls wir noch eine für uns interessante Spielerin finden, werden wir sicherlich zugreifen. Es ist allerdings unmöglich, für Angie einen Ersatz zu finden. Angie ist einmalig.“
Julia Renner bleibt Oldenburgs Nummer 1
Torfrau Julia Renner hat ihren Vertrag beim Handball-Bundesligisten VfL Oldenburg um ein weiteres Jahr verlängert.
Renner spielt seit 2005 beim VfL – zunächst in der Jugend, dann in der zweiten Mannschaft. In ihrer ersten Saison mit dem Bundesligateam gewann sie 2008 den europäischen Challenge Cup. 2009 und 2012 stemmte sie den DHB-Pokal, 2009 zudem den deutschen Supercup in die Höhe.
Nach dem Rückzug von der ehemaligen Stammtorfrau Tatiana Surkova zum Ende der vergangenen Saison übernahm Renner erstmals die Rolle als Nummer 1 im Oldenburger Tor. „Julia hat den großen Sprung zur Nummer 1 geschafft“, beschreibt VfL-Trainer Leszek Krowicki ihre Entwicklung, an der Torwarttrainer Sascha Vorontsov große Anteile habe. „Julia ist fleißig und ehrgeizig und besitzt noch mehr Potenzial, das wir weiter entwickeln werden.“
Ihren Höhepunkt erlebte Renner beim Final Four um den DHB-Pokal am 28. und 29. April diesen Jahres in Göppingen. Zunächst wurde sie im Halbfinale gegen den HC Leipzig zur Heldin im Siebenmeterwerfen, tags darauf verzweifelten die Werferinnen von Endspielgegner Bayer Leverkusen an ihr. Renner wurde zur besten Torfrau des Final Fours gekürt.
Maike Schirmer bleibt beim VfL Oldenburg
Die Nationalspielerin Maike Schirmer bleibt dem Handball-Bundesligisten VfL Oldenburg erhalten.
Die 22-Jährige und der Verein einigten sich auf eine Vertragsverlängerung um zwei weitere Jahre. Schirmer kam 2008 zum VfL, gewann mit dem Klub 2009 und 2012 den DHB-Pokal sowie 2009 den deutschen Supercup. Seit diesem Jahr gehört die Rechtsaußen zum Kader der deutschen Nationalmannschaft. Zuvor kam sie auf 35 Jugendländerspiele und zwölf Partien für die Juniorinnen-Auswahl des Deutschen Handballbundes.
Überzeugt hatte Bundestrainer Heine Jensen womöglich ihr Auftritt im diesjährigen DHB-Pokalendspiel gegen Bayer Leverkusen (35:30), in dem Schirmer eine überragende Partie spielte und mit acht Toren zur erfolgreichsten Oldenburger Werferin avancierte. „Maike ist enorm wichtig für unser schnelles Spiel“, sagte VfL-Trainer Leszek Krowicki. „Ihre Nominierung für die Nationalmannschaft und ihre Leistung im wichtigsten Saisonspiel, dem Pokalfinale, beweisen, dass sie und wir auf einem richtigen Weg sind.“
Birthe Barger bleibt beim VfL Oldenburg
Birthe Barger bleibt beim VfL. Die 25-jährige Linkshänderin spielt bereits seit 2004 beim VfL, in der abgelaufenen Saison erstmals im Bundesligateam, mit dem sie am 29. April mit einem 35:30Erfolg gegen Bayer Leverkusen den DHB-Pokal gewann.
In den Jahren zuvor gehörte Barger zu den Leistungsträgerinnen der zweiten Mannschaft, stieg mit ihr 2005 in die damalige Zweite Liga Nord auf und feierte 2011 die Meisterschaft in der Dritten Liga Nord. Nach dem Weggang von Lydia Jakubisova zum Thüringer HC zu Beginn der letzten Saison wechselte sie fest ins Bundesligateam, in dem sie schon zuvor oft ausgeholfen hatte.
Barger werde in der kommenden Saison wieder vermehrt in der zweiten Mannschaft (Dritte Liga) zum Einsatz kommen kündigte ihr Trainer Leszek Krowicki an: „Durch ihre Trainingsarbeit hat sie auch einen Anteil an der Entwicklung der Mannschaft und einzelnen Spielerinnen. Doch Birthe braucht wieder mehr Spielpraxis. Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH, lobte die Studentin: „Es ist bewundernswert, wie sich Birthe in den Dienst des Vereins stellt.“
„Mit zurzeit 12 Spielerinnen (Renner, Wester, Birke, Wenzl, Kethorn, Hetmanek, Schirmer, Winter, Abbingh, Neßlage, Neuendorf, van der Heijden) haben wir einen sehr guten Kader zusammen, mit dem zu rechnen sein wird.“ so Peter Görgen.
Presse - VfL Oldenburg GmbH - 21.06.2012 |