Bundesligist VfL Oldenburg verpflichtet neue Rückraum-Mitte

Malene Staal (Foto: HK Halden/NOR)

"Demnächst gibt es beim VfL gute norwegische Handballschule zu beobachten“, so Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH.
Als neue Rückraum-Mitte wurde die 26jährige Malene Staal vom norwegischen Erstligisten HK Halden verpflichtet. Der Vertrag gilt bis Mitte 2019.

Bereits als 16-jährige debütierte die ausgebildete Krankenschwester beim Drittligisten Sarpsborg IL. Nach vier Jahren in Sarpsborg wechselte sie einige Kilometer weiter in die Nachbargemeinde Fredrikstad, wo sie für den Erstligisten Fredrikstad BK auflief. Ihr Debüt in der norwegischen Eliteserie gab sie in der Saison 2011/12 und erzielte gleich in ihrer ersten Saison 26 Treffer für die Ostnorwegerinnen. Nach zwei Jahren ging sie zurück in ihre Geburtsstadt Halden und schaffte gleich in ihrer ersten Saison mit ihrem Team als Tabellenzweiter den Sprung in die Eliteliga. Nur wenige Monate später stand sie mit Halden im Pokalfinale und musste sich hier der norwegischen Übermannschaft Larvik HK geschlagen geben, hatte sich damit aber für den Europapokal qualifiziert.

Leider musste der Verein sechs Spiele vor dem Ende der Saison aus finanziellen Gründen sein Team aus der ersten Liga zurückziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Malene in sechzehn Spielen 55 Treffer erzielt. Die quirlige, nur 1,64 m große Staal spielt Rückraum-Mitte und ist eine typische Vertreterin der norwegischen Handballschule. Flott auf den Beinen, stark im offensiven eins gegen eins Spiel und sehr passsicher, auch bei hohem Tempo, so wie es fast alle norwegischen Teams spielen. Zudem packt sie in der Abwehr ordentlich zu.

„Wir hoffen durch die Neuverpflichtung auf einen neuen und attraktiven Schub auf der für die Spielanlage wichtigen Spielmacherposition“, so die beiden VfL-Trainer Niels Bötel und Andreas Lampe. "Beim zweitägigen Probetraining hat Malene einen prima Eindruck hinterlassen.“

"Die Verhandlungen mit ihr und ihrem Berater verliefen flott und reibungslos, geradezu beispielhaft“, so Görgen. "Beide Partner wussten von Anfang an was sie wollten, innerhalb kürzester Zeit war man sich einig. Nichts ist nervtötender als ein ewiges hin und her, so wie es doch eher selten schon einmal vorkommt."

 

Peter Görgen, Bernd Teuber – Presse VfL Oldenburg GmbH – 18.04.2017