VfL kann sich für Leistung belohnen

VfL kann sich für Leistung belohnen

 

 

Schon vor der Partie gegen die Gäste aus Mainz war klar: die Punkte sind wichtig für den Kampf um die Platzierung im Mittelfeld. Was die Oldenburger Fans zu sehen bekamen, war eine stark kämpfende Oldenburger Mannschaft. Doch zunächst kamen die Gäste besser in das Spiel und konnten mit den ersten beiden Treffern durch Carina Gangel (0:1(00:52)) und Alicia Soffel (0:2(02:01)) die Führung für den FSV erzielen. Dem VfL gelang durch Jenny Behrend (1:2(02:55)) und Jane Martens (2:2(03:15)) der Ausgleich. In den nächsten Minuten gelang es den stark aufspielenden Mainzern immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen, wie beispielsweise durch 2 schnelle Tore von Denise Großheim (5:7(08:31)) oder aber Janka Bauer zur 8:11 Führung in der 14. Spielminute. Die Oldenburger jedoch ließen nicht nach und konnten sich immer wieder heran kämpfen. Dieser Kampfgeist wurde in der 20. Minute belohnt. Helena Mikkelsen gelang der erste Führungstreffer für den VfL (13:12(19:42)). Den Dynamites gelang es noch einmal, in der 23. Minute durch Denise Großheim auszugleichen (15:15(22:33)), doch war es jetzt das Oldenburger Team, das besser in seinen Rhythmus fand. So konnte man zur Halbzeitpause mit dem offiziellen Stand von 18:17 in die Kabine verschwinden. Offiziell deshalb, da in der 26. Minute ein von Myrthe Schoenaker verwandelter 7 Meter-Wurf weder angezeigt noch eingegeben wurde. Der VfL hat diesen Sachverhalt an Wolfgang Jamelle, den Schiedsrichterwart des DHB, weitergeleitet. Auch in der 2. Hälfte der Begegnung zeigte das Team des VfL, dass es nicht gewillt war, dieses Spiel abzugeben. Den Mainzern gelang es immer wieder zu verkürzen (25:23(40:47)), die Oldenburger aber stemmten sich dagegen (29:23(46:52)). Der Einsatz wurde schlussendlich belohnt in Form eines 38:32 Heimsieges und dem 9. Platz in der Tabelle.

Trainer Niels Bötel zeigt sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir standen unter Druck, aber konnten die anfängliche Nervosität abschütteln. Wir sind dann sicher in die 2. Hälfte gestartet, haben aber zum Schluss Mainz noch einmal leicht rankommen lassen. Insgesamt haben wir eine klasse 2.Halbzeit gespielt und uns insbesondere in der Abwehr nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Gezeigt hat sich an diesem Abend wieder einmal die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit des VfL, verkörpert durch Gesa Neundorf. Die 16 Jahre junge Torhüterin glänzte in ihrem bisher 2. Bundesligaspiel mit einigen Paraden und leistete damit ihren Beitrag zum Sieg der Oldenburger. Das sah auch Trainer Bötel: „Das hat sie heute richtig gut gemacht. Es ist schön, wenn sich die jungen Spielerinnen für ihre Arbeit belohnen können. Gleichzeitig ist es auch Anreiz für die anderen, weil es zeigt, dass es beim VfL möglich ist, auch schon in jungen Jahren Bundesligaerfahrung zu sammeln“.

Tore für den Vfl: Helena Mikkelsen 10, Kathrin Pichlmeier 8, Marie Steffen 5, Jane Martens 3, Malene Staal 3, Laura Kannegießer 2, Jenny Behrend 2, Myrthe Schoenaker 2, Lisa-Marie Fragge 1, Lana Teiken 1, Toni-Luisa reinemann 1

Joel Matuschiak, Presseverantwortlicher VfL Oldenburg GmbH