VfL will Blomberger Tempospiel stoppen

Hat das Heimspiel gegen Blomberg im Blick: Torhüterin Julia Renner (Foto: Thorsten Helmerichs)

Nur drei Tage nach der Auswärtsniederlage beim Thüringer HC steht für die Handballerinnen des VfL Oldenburg die nächste Bewährungsprobe in der Bundesliga auf dem Programm. Am Mittwoch, 19.30 Uhr, empfangen die Huntestädterinnen die HSG Blomberg-Lippe.

Gerade einmal drei Niederlagen musste das Team aus Ostwestfalen in den bisher 19 Ligaspielen einstecken und hat sich damit auf dem dritten Tabellenplatz festgebissen. Für den VfL wartet somit die nächste große Hürde. „In Blomberg wird richtig gute Arbeit geleistet. Sie haben ihr eigenes Konzept entwickelt, gehen aufs Tempo und finden schnell den Abschluss“, weiß Oldenburgs Trainer Niels Bötel. Sein Team wird es somit insbesondere mit der schnellen ersten und zweiten Welle zu tun bekommen – und tat sich damit bereits im Hinspiel (27:35) schwer. „Es ist auf jeden Fall unangenehm gegen sie zu spielen, das schnelle Spiel kommt uns nicht unbedingt entgegen“, sagt Bötel. „Es wird aber unsere Aufgabe sein, uns darauf einzustellen und eine Schippe draufzupacken.“ Dafür hat der VfL-Coach an den beiden Tagen zwischen den Duellen mit dem THC und der HSG vornehmlich auf Regeneration und Videostudium gesetzt – um taktisch vorbereitet zu sein und am Mittwochabend die nötigen Kräfte für einen kämpferischen Auftritt freisetzen zu können.

Denn: Wie man den Tabellendritten in Bedrängnis bringen kann, bewiesen am Sonntag die Handballluchse aus Rosengarten, die den Blomberginnen ein 28:28 abtrotzten. „Wenn wir es schaffen, sie ins Sechs-gegen-Sechs zu zwingen, bekommen sie Probleme“, sagt Bötel. Somit komme es auch in der Offensive darauf an, gegen die aggressive und variable Deckung der HSG-Frauen, die am Mittwoch ihr drittes Spiel in fünf Tagen bestreiten werden, konzentriert zu bleiben. Bötel: „Wenn der Gegner den Ball zu schnell hergibt, haben sie mit ihrem Tempo Erfolg. Das müssen wir verhindern.“