Pressemitteilung vom 03.01.2019

Mit Erfolg ins neue Jahr starten

Nellingen zu Gast in der EWE Arena

Am Sonntag soll er her, der erste Sieg nach zehn Wochen in der Handball-Bundesliga. Dieser ist aber auch dringend notwendig, um nicht noch weiter unten rein zu rutschen. Bereits jetzt trennen den VfL Oldenburg gerade mal zwei Punkte auf einen Abstiegsplatz. Man ist also bereits mittendrin im Abstiegskampf. „Unser Ziel war und ist es, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu erreichen. Dazu haben wir noch drei Spiele in der Hinrunde gegen Gegner, gegen die wir punkten können“, so VfL-Trainer Niels Bötel vor dem ersten Spiel im Jahre 2019, in dem es gegen den TV Nellingen geht.

Das Team von der Schwäbischen Alb hatte zuletzt ebenso lange wie der VfL auf einen Sieg gewartet, konnte aber am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum gegen die Bad Wildungen Vipers (32:31) einen Befreiungsschlag landen. Dies dürfte sicherlich förderlich für das Selbstvertrauen der Gäste gewesen sein. Das Selbstvertrauen der Gastgeberinnen dagegen ist etwas angekratzt. „Natürlich drückt diese Niederlagenserie auch auf die Stimmung, aber wir werden alles geben, um das zu ändern. Wir wollen immer alles richtig machen und machen dann aber doch nur das Zweitbeste. Wahrscheinlich setzen wir uns mittlerweile auch selbst zu sehr unter Druck. Wenn wir das spielen, was wir können, gewinnen wir auch wieder“, zeigt sich Rückraumtalent Lisa Marie Fragge optimistisch, dass sie und ihr Team in Kürze das Ruder wieder rumreißen können.

Mit dem TV Nellingen stellt sich am Sonntag ein Team in der EWE Arena vor, welches derzeit sicherlich auf Augenhöhe mit dem VfL spielt. Das Team von Niels Bötel wird sich also auf ein hartes und enges Spiel einstellen müssen, zumal die Gäste für ihr hartes und aggressives Abwehrspiel bekannt sind. „Wir können es uns gegen absolut keinen Gegner leisten, es locker angehen zu lassen. Wenn wir am Maximum spielen, kann man sehen, was wir können, wie wir in Bietigheim in mehreren Situationen gezeigt haben. Leider versuchen wir es zurzeit zu oft in Einzelaktionen mit der Brechstange und treten nicht als Team auf. In der Abwehr ist es uns in Bietigheim zeitweise schon gelungen, aber leider nicht im Angriff, wo wir auch viel zu oft freie Würfe vergeben. Daran müssen wir noch arbeiten“, so der VfL-Trainer, der die Stärken des Gegners vor allem im Rückraum sieht. „Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir die starke Rückraumreihe mit Szimonetta Gera, Roxana Ioneac Joldes sowie Sarka Marcikova ausschalten und auch das Anspiel an den Kreis unterbinden. Gleichzeitig ist es wichtig das unsere schnellen Außen zu einfachen Toren kommen“.


Bernd Teuber – Presse VfL Oldenburg – 03.01.19