Pressemitteilung vom 21.01.2019

Schwere Auswärtshürde wartet in Dortmund

Im letzten Auswärtsspiel der Hinrunde wird es noch einmal richtig schwer für die Handballerinnen des VfL Oldenburg. Da muss man nämlich nach Herdecke, wo der BVB Dortmund auf das Team von Trainer Niels Bötel wartet. Der derzeitige Tabellensechste war alles andere als optimal in die Saison gestartet. Bereits nach dem zweiten Spieltag musste man sich auf die Suche nach einem neuen Trainer machen, nachdem Trainer Norman Rentsch um Auflösung seines Vertrags gebeten hatte. Seitdem leitet der Niederländer Gino Smits die Geschicke der Schwarzgelben.

Erst am vierten Spieltag konnte der BVB seinen ersten Saisonsieg einfahren. Seitdem legten die Dortmunderinnen eine beeindruckende Serie hin. Einzig gegen den Deutschen Meister Thüringer HC setzte es eine knapp 23:24 Niederlage. Dagegen stehen sechs größtenteils deutliche Siege, die den BVB zwischenzeitlich bis auf den vierten Platz gebracht haben. Auch im Europapokal konnte man durchaus überzeugen und verpasste die Gruppenphase nur knapp.

„Dortmund ist nicht umsonst so weit oben in der Tabelle. Sie sind einer der härtesten Verfolger der Titelaspiranten und ich bin mir sicher, dass sie in den nächsten Jahren auch um den Titel mitspielen werden“, zeigt sich VfL-Trainer Niels Bötel wenig überrascht über die Siegesserie der Gastgeberinnen und sieht sein Team eindeutig in der Rolle des Außenseiters.

Nichtsdestotrotz fahren die Grün-Weißen nicht ins Ruhrgebiet, um hier nur brav ihre Punkte abzuliefern. „Es ist durchaus was möglich, wenn wir das ausnutzen, was Dortmund uns anbietet und wo sie ihre Schwächen haben. Dafür müssen wir aber hundertprozentig fokussiert sein und an unserem Maximum spielen. Vielleicht werden wir vom Gegner ja auch ein wenig unterschätzt“, sieht Bötel durchaus eine Chance den Favoriten ein wenig zu ärgern.

Dies will sein Gegenüber auf der BVB-Bank natürlich verhindern und warnt deshalb davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir treffen auf eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielerinnen. Wenn wir ihnen die Chance geben, diese Erfahrung zu nutzen und ihr Spiel aufzuziehen, wird es sehr schwierig für uns. Sie haben in dieser Saison schon gezeigt, was sie können. Wir werden vor unserem eigenen Publikum versuchen, wieder mit viel Druck nach vorne zu spielen“, hofft Smits so die nicht immer sattelfeste VfL-Abwehr ins Schwimmen zu bringen. „Da ist es wichtig, dass wir uns an die Absprachen halten und als Team agieren“, will Bötel es dem Gegner so schwer als möglich machen seine Siegesserie auszubauen.


Bernd Teuber – Presse VfL Oldenburg – 21.01.19