Pressemitteilung vom 23.04.2020

VfL Oldenburg Handballerinnen beantragen Kurzarbeit

Wie viele andere Profivereine hat nun auch Handball-Bundesligist VfL Oldenburg wegen der Auswirkungen der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. Um die wirtschaftlichen Schäden durch den Abbruch der Saison für die GmbH abzumildern, haben sich die Verantwortlichen zu diesem Schritt entschieden.

„Für den VfL Oldenburg hat die Gesundheit des gesamten Teams, der Mitarbeiter, der ehrenamtlichen Helfer und Zuschauer oberste Priorität. Deswegen haben wir dem vorzeitigen Abbruch der Saison zugestimmt“, so Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH.

Die Corona Pandemie geht natürlich auch am VfL Oldenburg nicht spurlos vorbei. Fehlenden Einnahmen aus den ausgefallenen Heimspielen stehen laufende Ausgaben gegenüber. Als eine der ersten Maßnahme beantragte die GmbH Kurzarbeitergeld für alle Angestellten der Gesellschaft. "Alle haben sich solidarisch gezeigt und in die Kurzarbeit eingewilligt", teilte Görgen mit. Dabei werden 60 Prozent des Lohns von der Agentur für Arbeit getragen, 40 Prozent will die GmbH beisteuern.  „Wir haben uns zur freiwilligen Aufstockung entschieden, weil wir unsere Spielerinnen nicht in Existenznöte bringen wollen.“, so Görgen weiter.

„Aktuell ist es auch nicht mehr ganz so einfach, den Spielerinnen bei der Suche nach einem zusätzlichen Minijob behilflich zu sein. Insofern war unsere Gesellschaft gefordert, weiter zu unterstützen. Die Corona-Krise hat die Welt fest im Griff und alle, wir, unsere Sponsoren, Förderer und Fans stecken mitten drin. Belastbare Prognosen in dieser Zeit abzugeben ist wie der berühmte Blick in die Glaskugel. Wir hoffen, dass sich die Sicht im Mai etwas aufklart und bleiben bis dahin mit allen Beteiligten im Gespräch.“
 
„Der VfL Oldenburg spielt seit 40 Jahren in der Bundesliga und möchte die 100 eigentlich voll machen. Zusammen mit all unseren Partner arbeiten wir an Lösungen, um das zu ermöglichen“, so Görgen.

 


PM - VfL Oldenburg, 23.04.2020