Trainerduo verlängert um zwei weitere Jahre

Niels Bötel und Andy Lampe verlängern jeweils um zwei Jahre. (Foto: Helmerichs)

Auch Roller und Renner weiter dabei

So langsam nimmt der Kader des VfL Oldenburg für die kommende Saison Konturen an. Wie schon beim Neujahrsempfang von Peter Görgen angedeutet, hat das Trainer-Duo Niels Bötel und Andy Lampe seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2020 verlängert. Ebenfalls für weitere zwei Jahre unterschrieben Torhüterin Julia Renner sowie Kreisläuferin Ann-Kristin Roller.

„Die bisherige Zeit als Trainer beim VfL hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist schön zu sehen wie sich vor allem die jungen Spielerinnen in dieser Zeit weiterentwickelt haben. Das ganze Projekt gefällt mir sehr gut. Es war mein Ziel mit jungen Spielerinnen zu arbeiten und sie gemeinsam mit Andy Lampe sowie Torsten Feickert und Silke Prante weiterzuentwickeln und an die Bundesliga heranzuführen. Das erste Jahr war ein Probelauf für beide Seiten, aber mein Ziel war es von Anfang an, langfristig mit dem Team zu arbeiten. Von daher war keine lange Verhandlung nötig um meinen Vertrag zu verlängern“, freut sich Niels Bötel über zwei weitere Jahre als Chef-Trainer des VfL.
Andy Lampe wird weiter als Co-Trainer des Bundesligateams aktiv sein, darüber hinaus als verantwortlicher Trainer des Juniorteams in der 3. Liga. Torsten Feickert wird erstmalig für die Bundesliga Weibliche Jugend A alleinverantwortlich sein.
Gemeinsam mit Kim Birke gehört Julia Renner zu den dienstältesten VfL-Spielerinnen im Kader. Im Jahre 2005 kam sie als knapp 18jährige vom Regionalligisten TSV Ellerbek und geht im Sommer in ihre vierzehnte Saison beim VfL Oldenburg. Im schleswig-holsteinischen Preetz geboren, begann sie das Handballspielen beim TV Laboe. Über die Station TSV Owschlag kam sie nach Ellerbek, wo die Torhüterin bereits als A-Jugendliche zu den Stützen der ersten Damenmannschaft gehörte. Während ihrer Zeit in Ellerbek wurde sie von DHB-Junioren-Trainer Stephan Brune mehrfach in den Juniorinnen-Nationalkader berufen und bestritt sieben Juniorinnen-Länderspiele. Zudem wurde sie mit der Landesauswahl Schleswig-Holsteins Deutsche Meisterin. Sieht man vom ersten Pokalsieg des VfL Oldenburg im Jahre 1981 ab, war die Nummer 1 des VfL an jedem Titelgewinn der Grün-Weißen aktiv beteiligt. Los ging es 2008 mit dem Gewinn des EHF Challenge Cup. Im Jahr darauf folgten der Supercup sowie der DHB-Pokal, den sie 2012 erneut gewann. In der Bundesliga erreichte die Torhüterin mit dem dritten Platz in der Saison 2009/10 ihre beste Platzierung im VfL-Trikot. Selbst die schlechteste Platzierung, ein achter Platz, konnte sich sehen lassen. In den letzten acht Jahren war der fünfte Platz das schlechteste Ergebnis.

„Ich bin froh, dass sich Julia entschlossen hat, den eingeschlagenen Weg weiter mit uns zu gehen. Nach dem Weggang von Madita Kohorst ist es umso wichtiger, eine so erfahrene Bundesliga-Torhüterin im Kader zu haben. Vor allem wenn wir wieder ein junges Talent als zweite Torhüterin holen sollten“, ist Bötel froh, weiterhin einen so erfahrenen Rückhalt für sein junges Team zu haben.
Roller geht in ihre zweite Bundesligasaison und gehört zu den jüngsten Spielerinnen im Kader. Trotz ihres jungen Alters kann sie bereits auf eine 16jährige Handballkarriere zurückblicken. Im Alter von fünf Jahren begann sie 2002 beim TvdH Oldenburg mit dem Handballspielen, wo sie bei Bedarf auch schon mal bei den Jungs ausgeholfen hat. Sechs Jahre später wurde sie als D-Jugendliche erstmals in die Niedersachsenauswahl berufen. Auch in den folgenden Jugendklassen bis hin zur A-Jugend war sie regelmäßiger Gast in den Auswahlteams des Landesverbandes. Im Jahre 2010 folgte dann der Wechsel zum VfL, für den sie seitdem ununterbrochen aktiv ist. Zunächst noch im linken Rückraum, besetzt sie seit ihrem ersten Jahr in der A-Jugend die Position der Kreisspielerin. Bereits als A-Jugendliche gehörte sie zum Kader des Drittligateams von Trainerin Alex Hansel.

„Jennifer Winter und Julia Wenzl werden in der nächsten Saison leider nicht mehr dabei sein, beide beenden ihre aktiven Karrieren“, so Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH. Wenzl höre nach seinem Befinden zu früh auf. „Wir hätten sie noch gerne für 1-2 Jahre weiter dabei gehabt. Aber, so ist es nun einmal. Wir haben ihre Entscheidung zu akzeptieren.“ Bei beiden Spielerinnen bedankt sich Görgen für den jahrelangen vorbildlichen Einsatz.
Görgen ist zuversichtlich, demnächst weitere Verpflichtungen melden zu können.

 

13.02.2018 - PM VfL Oldenburg