EHF European League: VfL Oldenburg unterliegt Rapid Bukarest

Der VfL Oldenburg hat in der European League einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen den rumänischen Spitzenklub Rapid Bukarest unterlagen die personell stark dezimierten Oldenburgerinnen in eigener Halle deutlich mit 23:34 (10:16). Nach vier Spieltagen steht der VfL mit 2:6 Punkten auf Rang vier der Gruppe und muss nun um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

Von Beginn an war spürbar, dass die Voraussetzungen schwierig waren. Mit einem stark verkleinerten Kader ging das Team von Trainer Niels Bötel in die Partie – und fand gegen die individuell und physisch überlegenen Gäste nur phasenweise Lösungen. Früh geriet der VfL in Rückstand und lief diesem über weite Strecken hinterher.

„Uns ist es in der ersten Halbzeit leider nicht gelungen, das Spiel offen zu halten“, analysierte Bötel nach dem Spiel. Vor allem im Angriff ließ Oldenburg, wie schon häufiger in dieser Spielzeit, zu viele Möglichkeiten liegen. „Da haben wir viel zu viele Torchancen ausgelassen“, so der Trainer.

Zwar versuchte der VfL, mit Einsatz und Moral dagegenzuhalten, doch Rapid Bukarest zeigte spätestens nach der Pause seine internationale Klasse. Mit zunehmender Spielzeit setzte sich die Erfahrung und Durchschlagskraft der Gäste immer deutlicher durch.

Die Niederlage hat Folgen für den weiteren Verlauf der Gruppenphase. Mit nur einem Sieg aus vier Spielen ist der VfL nun auf Schützenhilfe angewiesen und steht in den verbleibenden Partien unter Zugzwang. Um noch eine Chance auf Platz zwei und damit das Viertelfinale zu haben, müssen die Oldenburgerinnen die beiden ausstehenden Gruppenspiele gewinnen.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dennoch nicht. Bereits in den kommenden Tagen warten die nächsten schweren Aufgaben – national wie international. So geht es in der Bundesliga am Mittwoch, 11. Februar, um 19 Uhr in der kleinen EWE Arena gegen den Thüringer HC.