Unnötige Niederlage der A2 in Altenwalde

Eine Reise bis hoch nach Cuxhaven musste die weibl. A2 in der Landesliga Nord am vergangenen Wochenende bewältigen. Es ging zum Gegner JSG Altenw./Otternd. gegen den wir in der vergangenen Saison 2 heftige Niederlagen kassiert haben.

Es begann in der ersten Halbzeit ein sehr enges Spiel. Die A2 fing gut an und lag nach knapp 15 Minuten mit 7:5 in Führung. Doch dies brachte keine Linie ins Spiel der A2. Irgendwie war keiner richtig im Spiel. Es ging kein Tempo nach vorne und die Zuspiele waren alles andere als sauber und genau. Auch die Würfe aufs Tor gingen zu häufig daneben und die Abwehr kam auch nie richtig ins Spiel. Diese ganzen Fehler nutzte dann im Verlauf der verbliebenen 15 Minuten die JSG um das Spiel zu drehen. Eine bezeichnende Situation des Spiels war knapp 1 Minute vor Schluss. Bei eigenem Ballbesitz, man lag 10:12 hinten, hatte die A2 die Möglichkeit auf 1 Tor zu verkürzen, doch was geschah, der Ball wurde förmlich in die Arme des Gegners geworfen und dieser konnte durch einen Tempogegenstoß den 13:10 Halbzeitstand für sich herstellen.

Nach einer doch sehr heftigen Kabinenansprache ging es in die 2 Hälfte. Allerdings zeigte auch diese Ansprache an diesem gebrauchten Tag keine Wirkung. Statt zu verkürzen machte die JSG die Tore und zog immer weiter davon. Was auch ausprobiert wurde, es gelang heute einfach nichts. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die A2 mit einer 21:30 Niederlage wieder die Heimreise antreten musste. Die Niederlage war insofern unnötig, da die A2 in keiner Phase des Spiels ihre eigentliche Leistung abgerufen hat. Nun heißt es Mundabwischen und sich für die nächsten Spiele neu ausrichten und das heutige Spiel zu verarbeiten.
Die Gelegenheit dazu folgt bereits am kommenden Sonntag, 29.10.2017, wenn die A2 die SG Findorff in der Rebenstraße zu Gast hat. Anwurf ist um 12.00 Uhr.

VfL Oldenburg II: T. Schwarz, (Tor), T. Janssen, S. Steinbrenner (6, davon 3 7m), A. Garrels (2), W. de Vries (2), L. Nast (2), K. Demuth (6), N. Cramer (2/2), M. Büeler, L. Lakewand (1), A. Michel

 

Text: Jörg Schumacher – 22.10.2017