VfL-Talente zeigen zu viel Respekt

Dortmund war eine Nummer zu groß (am Ball für den VfL: Lotta Hoppe). (Foto: Jack)

Die Mannschaft von Silke und Lisa Prante spielte zu nervös und hibbelig. Der VfL hat nun nur noch theoretische Chancen auf das Final-Four.

Oldenburg Aufstehen, Mund abputzen und weiter: Was anderes bleibt den B-Jugend-Handballerinnen des VfL nach dem verpatzten Heimspiel-Wochenende zum Start der Gruppenphase im Kampf um die Deutsche Meisterschaft nicht übrig. In der Sporthalle Wechloy setzte es am Samstag eine klare 22:32-Niederlage gegen Titelfavorit Borussia Dortmund, ehe das Team am Sonntag auch gegen die FSG Mainz/Budenheim mit 28:34 das Nachsehen hatte und nur noch theoretische Chancen auf den Sprung ins Final-Four der vier Gruppensieger hat.

Die mit Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft der Dortmunder war im Endeffekt eine Nummer zu groß für die VfL-Mädchen. Die Schützlinge von Trainerin Silke Prante waren gegen die ruhig agierenden Westfälinnen, die jeden Fehler eiskalt ausnutzten, zu nervös und hibbelig.

So erkannte Prante die Unterlegenheit ihrer Mannschaft an. „Hätten wir unser Leistungsvermögen zu 100 Prozent ausgeschöpft, hätten wir vielleicht ein Unentschieden holen können. So hatten wir aber keine Chance“, sagte die VfL-Trainerin, die gemeinsam mir ihrer Tochter Lisa, die noch am Samstagabend mit der zweiten Frauenmannschaft bei der HSG Heidmark den Drittliga-Klassenerhalt perfekt machte, die Mannschaft betreut.

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