Geschafft! VfL-Handballerinnen stehen im Endspiel

Julia Wenzl  schießt den VfL ins Finale. (Foto: VfL Oldenburg Archiv)

Der Traum von vierten deutschen Pokalsieg lebt: Die Oldenburgerinnen haben im Halbfinale in Stuttgart gegen die HSG Bad Wildungen gewonnen. Vor allem eine Spielerin riss das Team mit und baute den Vorsprung aus

Stuttgart Die Spezialistinnen wurden ihrem Ruf wieder einmal gerecht. Die Handballerinnen des VfL Oldenburg dürfen weiter vom vierten Pokalsieg träumen. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel setzte sich am Samstagnachmittag im Halbfinale der Endrunde „Final 4“ in der Stuttgarter Porsche-Arena gegen den Bundesliga-Konkurrenten HSG Bad Wildungen mit 33:29 (16:14) durch und schaffte damit nach 2015 erneut den Sprung ins Finale (Sonntag, 15 Uhr). Erfolgreichste Werferinnen bei Oldenburg waren Julia Wenzl (10 Tore/davon fünf Siebenmeter), Angie Geschke (6/2) und Kim Birke (6).

Der dreimalige deutsche Pokalsieger (1981, 2009, 2012), der zum achten Mal in der Clubgeschichte in einem Halbfinale stand, musste wie angekündigt auf die Stammkräfte Madita Kohorst und Jane Martens verzichten. Nach auskurierter Schulterverletzung stand indes die dänische Rückraumspielerin Simone Spur Petersen wieder im Kader. Und auch die Dauerverletzte Isabelle Jongenelen meldete sich zurück. Die Niederländerin, die in dieser Saison gerade einmal elf Minuten am ersten Spieltag in Blomberg gespielt hatte, saß nach ihrer Knie-Operation am Kreuzband erstmals wieder auf der VfL-Bank.

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