Nach Metzingen kommt Dortmund

Kathrin Pichlmeier, Nr. 10  (Foto: VfL Oldenburg)

VfL tritt beim „Abbruch-Meister“ an

Nach dem fulminanten Auftaktsieg zur neuen Bundesliga-Saison gegen die TuS Metzingen sind die Handballerinnen des VfL Oldenburg an diesem Mittwoch gleich das nächste Mal gefordert. Um 19.30 Uhr gastiert das Team bei Borussia Dortmund – und bekommt es hier mit einem wohl noch härteren Brocken als am Sonntag zu tun.

„Ich schätze Dortmund noch stärker ein als Metzingen“, sagt VfL-Trainer Niels Bötel vor dem Duell mit den Westfalen. Der BVB tritt nach Platz eins der abgebrochenen Bundesligasaison 2019/20 in der Champions League an und ist in der Bundesliga für Bötel „ein heißer Kandidat auf den Meistertitel“. Dementsprechend rechnet er mit einer schweren Aufgabe für seine Mannschaft.

„Auch wenn wir der Außenseiter sind, freuen wir uns auf das Spiel“, meint Bötel. Personell steht ihm, bis auf Torhüterin Gesa Neuendorff, der Kader vom Sonntag zur Verfügung, der Metzingen den Zahn zog. „Wir haben sehr viel Geduld im Angriff bewiesen und auf unsere Chance gewartet“, gab es rückblickend lobende Worte. Insbesondere die Defensivleistung hob Bötel noch einmal hervor. „Wie wir in der Abwehr geackert haben war wirklich stark.“

Für die Vorbereitung auf Dortmund hat der Oldenburger Trainer aber auch noch einige To-Do‘s für sich und seine Spielerinnen notiert. „In der ersten Halbzeit sind wir fast schon fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, haben uns zu viele Fehlpässe geleistet“, sagt er. Nichtsdestotrotz habe man für den Saisonstart am Leistungsmaximum gespielt.

Das dürfte wohl auch gegen Borussia Dortmund nötig sein, um zu bestehen. Der BVB gewann sein Auftaktspiel bei HL Bucholz 08-Rosengarten deutlich mit 34:21 (16:12) und unterstrich mit dem deutlichen Erfolg seine Ambitionen. „Wir versuchen den Schwung aus dem Metzingen-Spiel mitzunehmen und schauen was für uns möglich ist“, so Bötel.

 

VfL Oldenburg - PM - 09.09.2020