Vertrag von Niels Bötel verlängert

VfL Oldenburg setzt zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit A-Lizenz-Trainer Niels Bötel fort

 

Man ist sich den bevorstehenden Herausforderungen, denen sich das Frauen-Handball-Bundesligateam des VfL gegenübersieht, durchaus bewusst. Aus diesem Grunde hat man sich mit dem jetzigen Trainer Niels Bötel auf eine weitere Zusammenarbeit über die nächsten 2 Jahre verständigt. Mit dem damaligen Engagement als Trainer wurde ein Wandel in der langfristigen strategischen Ausrichtung der Bundesligisten vollzogen. Die von der Handballabteilung des VfL Oldenburg geleistete und von der HBF erneut ausgezeichnete Jugendarbeit sollte noch stärker als bislang in die Entwicklung des Bundesligateams einbezogen werden. Ein Schritt, der in die richtige Richtung ging und der bereits Früchte trägt, wie sich in dieser Saison gezeigt hat. Immer wieder mussten besonders Nachwuchsspielerinnen Verantwortung im vom Verletzungspech geplagten Kader übernehmen. Und dies gelang. Dabei versteht es Niels Bötel, das Potenzial der Spielerinnen des jüngsten Handballbundesligateams in der HBF zu aktivieren und ihnen Selbstbewusstsein zu geben.

Auch in der Vereinsführung ist man mit dem, was man gemeinsam auf den Weg gebracht hat, mehr als zufrieden, wie Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH deutlich macht: „Anfang 2017 hatten wir uns dazu entschieden, wohin unser Weg gehen sollte. Letztendlich haben wir auf das Trainerduo Niels Bötel und Andy Lampe gesetzt. Beide kennen den VfL Oldenburg und hatten bereits mit etlichen unserer jungen Talente zusammengearbeitet. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die Zusammenarbeit zwischen Team und Trainer optimal läuft. Unser noch sehr junges Team entwickelt sich. Und da war es logisch, diesen Weg fortsetzen zu wollen. Niels hat es fachlich drauf, findet immer die richtige Ansprache und macht seine Sache sehr gut. Und wenn in den nächsten Jahren alle noch eine Schippe drauflegen, dann ist mir um die sportliche Zukunft in der Bundesliga nicht bange.“

Auch Niels Bötel fühlt sich beim VfL wohl, was zuletzt die Tatsache zeigt, dass man sich sehr schnell über die Details der Vertragsverlängerung einig wurde. Vor allem macht dem Trainer seine Aufgabe aber Spaß: „Mir macht die Arbeit mit den Mädels sehr viel Spaß und ich freue mich, dass ich die Arbeit, den Weg, den Andy und ich eingeschlagen haben, fortsetzen kann. Ich weiß was ich am VfL habe und ich glaube, der VfL weiß auch, was er an mir hat. Für mich war es von daher eine logische Konsequenz, die Mädels auf ihrem Weg weiterhin zu begleiten. Es ist schön zu sehen, wie sich die Spielerinnen weiterentwickeln, wie die Mannschaft kämpft und das Publikum das honoriert.“

Damit hat der Verein den richtigen Trainer gefunden, um auch weiterhin jungen, dynamischen und mitreißenden Handball in der Bundesliga zu spielen.

Porträt Niels Bötel

 

Bötel begann bereits im Alter von 5 Jahren mit dem Handballsport. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner spielte 11 Jahre beim Büdesldorfer TSV, wechselte dann zur SG Flensburg-Handewitt und wurde im Jahre 2004 Deutscher Meister in der B-Jugend. Als Spielgestalter auf der Rückraum-Mitte-Position war Bötel von 2007-14 beim VTB/Altjührden (HSG Varel) in der 2., bzw. 3. Liga erfolgreich aktiv.

Als Trainer hat er beim VfL Oldenburg im Jahre 2010 begonnen und arbeitete bereits in den Jahren 2013-2015 mit Andy Lampe zusammen (Spiele um die Deutsche Meisterschaft WJB und Qualifikationsspiele zur Bundesliga WJA). Seit 2017 ist er als Trainer der Frauen-Handball-Bundesligamannschaft des VfL tätig.

Bötel ist darüber hinaus als Ingenieur (Bachelor of Engeneering) beim Ingenieurbüro Huge GmbH beschäftigt.

Joel Matuschiak, Presseverantwortlicher VfL Oldenburg GmbH