Gegen Göppingen Schwung aus Leverkusen-Spiel nutzen

Simone Spur Petersen (Foto: VfL Oldenburg)

Selbstvertrauen für Final Four aufbauen

Etwas mehr als drei Wochen noch, dann gehört die erste Saison mit Niels Bötel als hauptverantwortlichem Trainer der Bundesligadamen des VfL Oldenburg der Vergangenheit an. Drei Wochen die den Fans noch einiges zu bieten haben. Nachdem die Grün-Weißen am vergangenen Sonntag in Leverkusen erfolgreich ihr letztes Auswärtsspiel der Saison absolviert haben, warten noch drei Heimspiele auf das Team von Niels Bötel. Nicht zu vergessen das Final Four in Stuttgart.

Den Anfang macht am Sonntag das Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen. Im Hinspiel gab es eine deutliche 22:30 Niederlage, für die man sich gerne revanchieren möchte. Eine alles andere als einfache Aufgabe, auch nach dem Überraschungserfolg in Leverkusen. „Göppingen ist ein komplett anderer Gegner als Leverkusen, mit einer ganz anderen Spielstruktur. Sie spielen mit einer sehr offensiven 3-2-1 Abwehr, können aber blitzschnell auf 6-0 umstellen. Ein ganz starker Gegner, der mannschaftlich sehr geschlossen auftritt und stark in 1:1 Situationen ist. Das können wir aber auch. Unser Ziel wird es sein, aus einer sicheren Abwehr heraus zu einfachen Toren zu kommen. Für uns ist wichtig in den nächsten beiden Spielen für das Final Four Selbstvertrauen aufzubauen. Wir wollen auf jeden Fall beide Punkte holen“, zeigt sich Bötel zuversichtlich, dass die Heimserie gegen Göppingen hält. Zuletzt hatte man 2009 Zuhause gegen Göppingen verloren.

Ob Bötel dabei auf Simone Spur Petersen zurückgreifen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Die Dänin hatte sich in Leverkusen in der 20. Minute an der Schulter verletzt und musste sich am Donnerstag einer MRT-Untersuchung unterziehen. Hier konnten die Ärzte glücklicherweise Entwarnung geben. „Nichts kaputt“, strahlte die Rückraumspielerin nach der Untersuchung, die nun hofft das die Beschwerden einen Einsatz am Sonntag zulassen.

 

Bernd Teuber – Presse VfL Oldenburg – 03.05.18