NWZ: Dritter Platz macht VfL Lust auf mehr

Mit starker Leistung machten die A-Juniorinnen des VfL (hier Laureen Hohnholt, am Ball) auf sich aufmerksam. Den Titel sicherten sich die Mädchen des Buxtehuder SV. (Foto: Helmerichs).

A-Juniorinnen zeigen bei 12. Juniors Cup ansprechende Leistung

Am 11. September bestreitet das Team von Andreas Lampe sein erstes Bundesliga-Spiel. Im Pokalturnier bewiesen die neu formierten Oldenburgerinnen bereits Wettkampftauglichkeit.

Oldenburg Den dritten Platz haben die A-Juniorinnen des VfL Oldenburg am Sonntag beim eigens ausgerichteten 12. Juniors Cup erreicht. Das ist schön und gut, doch für Andreas Lampe, Trainer des Jugendhandball-Bundesligisten, sind andere Dinge nach dem Pokalturnier sehr viel bedeutender. So die Erkenntnis, dass seine neuformierte, junge Mannschaft bereits Wettkampftauglichkeit erreicht hat und starke Leistungen abzurufen versteht.

Im Halbfinale unterlag Oldenburg dem Rivalen Bayer Leverkusen denkbar knapp mit 11:12. Turniersieger wurde der Buxtehuder SV vor Bayer Leverkusen und Oldenburg. Am Sonnabend standen in der Robert-Schumann-Halle die Gruppenspiele auf dem Turnierplan, am Sonntag wurden dann die Finalspiele ausgefochten.

„Mit dem dritten Platz habe ich nicht gerechnet, das ist für uns als Mannschaft super“, weiß Coach Lampe, dass der Erfolgshunger bei seinen Spielerinnen spätestens nach diesem Pokalturnier geweckt ist.

„Wir haben mit brutal guter Deckung gespielt“, freute sich Lampe über die Effizienz, die seine Mannschaft an den Tag legte und ergänzte: „Gerade die jungen Spielerinnen haben sehr viel Verantwortung übernommen und ein sehr, sehr gutes Niveau gezeigt. Ich bin stolz darauf, dass so schnell schon vieles gut bei uns funktioniert.“

Denn bereits am Sonntag, 11. September, starten die Oldenburger A-Juniorinnen – die parallel in der Oberliga aktiv sind – in die neue Saison der Jugendhandball-Bundesliga, wo sie ebenfalls von Lampe trainiert werden. Der erste Kontrahent heißt JSG Nümbrecht/Oberwiehl. Dank des Pokalturniers nehmen die jungen VfLerinnen nun jede Menge Schwung mit in das Auftaktduell. „Wir haben gezeigt, dass wir ganz vorn in der Liga mitspielen und mithalten können“, schöpfte Oldenburgs Trainer jede Menge Selbstvertrauen aus den Spielen vom Wochenende.

Lampe selbst sei ob des großen Umbruchs im Kader zur Vorsaison (sieben neue Spielerinnen galt es zu inte-grieren) doch etwas skeptisch gewesen, wie flüssig die ersten Partien auf Wettkampfniveau wohl ablaufen würden. „Meine Spielerinnen haben aber gezeigt, was sie können und auf einem hohen Niveau gespielt. Das ist natürlich auch ein super schönes Zeichen für mich als Trainer“, bekräftigte Lampe.

In der Bundesliga will der Coach sich jedenfalls nicht verstecken, sondern mit seiner Mannschaft weiter überzeugen und von sich reden machen. Und vielleicht sogar in den Favoritenkreis einbrechen. „Wir haben jetzt jedenfalls richtig Bock“, versichert Lampe: „Wir müssen vor keinem Gegner Angst haben.“

Am Sonntag in zwei Wochen, 4. September, werden die A-Juniorinnen des VfL ihr erstes Spiel in der Vorrunde zur Handball-Oberliga austragen. Dann werden sie jedoch nicht von Lampe (nur für die Bundesliga zuständig), sondern von Torsten Feickert angeleitet. Doch auch in der Oberliga soll zum Auftakt beim TSV Intschede selbstverständlich ein Sieg eingefahren werden.


Quelle: Carsten Caspers - www.nwzonline.de - 22.08.2016